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Irene Leibbrandt:
Die alten Stammbäume sind nun gefällt


Adel am Ende des Alten Reiches

140 Seiten; br.; 15,00 € (D); 27,50 sFr
ISBN 3-931395-03-0

Obwohl sich die tatsächliche Bedeutung des Adels im Laufe der frühen Neuzeit wandelte, änderte sich bis in das 18. Jh. hinein nichts an der grundsätzlichen Ansicht von der staatstragenden und mitregierenden Aufgabe des Adels.
Erst im Laufe des 18. Jahrhunderts wurden die Vorstellungen der ständischen Gesellschaft von bürgerlicher Seite in Frage gestellt.
Teile des Adels versuchten, ihre Position durch Anpassung an die neuen Bedürfnisse zu erhalten; andere beschränkten sich auf den Erhalt ihrer Privilegien.
Dadurch setzten sie sich und den Adel insgesamt noch stärker der bürgerlichen Kritik aus.

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Adlige auf bürgerliche Kritik an ihren Privilegien reagierten. Grundlage sind vielerlei literarische Gattungen: vom Lustspiel über den Roman bis zur populär-wissenschaftlichen Abhandlung.