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Jochen Gruch:
Evangelische Gemeinde Koblenz 1903-1945


Kirche vor Ort - Beiträge zur regionalen Kirchengeschichte Band 1

117 Seiten; br.; 9,90 € (D); 19,80 sFr
ISBN 3-931395-01-4

Im Vergleich zu anderen Gemeinden im Rheinland ist die Koblenzer noch recht jung. Erst kurz vor dem Einmarsch der französischen Revolutionstruppen gestattete der Trierer Kurfürst Protestanten den Zuzug nach Koblenz. Die Gemeinde bildete sich 1802, im folgenden Jahr wurde der erste Pfarrer angestellt.
Als Koblenz nach dem Wiener Kongreß zu Preußen kam, begann der Aufschwung der Evangelischen Gemeinde. Koblenz wurde Sitz des Oberpräsidenten und des VIII. Armee-Corps. In den 1840er Jahren lebte Kronprinz Wilhelm (der spätere König Wilhelm I.) einige Zeit mit seiner Frau hier und nahm am Gemeindeleben teil.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der weiteren Entwicklung der Gemeinde von den Feiern zum Hundertjährigen Gemeindebestehen 1903 bis zum Ende des 2. Weltkrieges.
Das 20. Jahrhundert brachte für die Gemeinde viele Änderungen: Ende des landesherrlichen Kirchenregiments, Kampf gegen die Kirche durch den preußischen Kultusminister Hoffmann 1918 und die Nationalsozialisten 1933-1945, zwei Kriege mit anschließender Besetzung und Entmilitarisierung einer der größten Garnisonen Deutschlands.

Aus einer Rezension:

Das Buch zeigt, daß Wissenschaft auch unterhaltend sein kann. Der Leser wird beim Blättern viel Freude haben, auch wenn es sich nur um einen reinen Textband handelt.
Rhein-Zeitung